08.06.2016

Außenwände

Autor: Branddirektor Dipl.-Ing. Peter Proschek

Schnellübersicht

Zielgruppe/Bedeutung Zur Erklärung der Symbole siehe Teil 1/2 Seite 1. Zur Erklärung der Symbole siehe Zeichenerklärung im Verzeichnis „Redaktionelles“.

A

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Fl

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SB

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FW

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B

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Zweck

Die besonderen Bedingungen der Brandentstehung und Brandweiterleitung an Außenwänden (Fassaden), die wesentlichen Bauarten und die bauaufsichtlichen Anforderungen werden dargestellt.

Anwendungsbereiche

Hochbau allgemein und Sonderbauten

Gesetzliche Grundlagen

Landesbauordnungen

Krankenhausbauverordnung

Garagenverordnung

Verkaufsstättenverordnung

Hochhausverordnung

Versammlungsstättenverordnung

Industriebaurichtlinie

Begriff

Außenwände sind Wände, die Räume eines Gebäudes zum Freien hin abschließen. Die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an Außenwände erstrecken sich insbesondere auf ihre Standsicherheit, den Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz und Feuchtigkeitsschutz.

Außenwände werden hinsichtlich der Standfestigkeit unterteilt in tragende und nicht tragende Bauteile. Nicht tragende Außenwände oder nicht tragende Teile von tragenden Außenwänden tragen die auf sie wirkenden Kräfte aus der Windlast z.B. auf Wandscheiben oder Decken ab, sind aber sonst nur durch ihr Eigengewicht beansprucht und haben keine aussteifende Funktion. Sie kommen z.B. als Brüstungen oder Schürzen, als raumhohe Ausfachungen in Skelettkonstruktionen oder als Vorhangfassaden vor. Verglasungen und Fenster sind nicht tragende Teile von Außenwänden.

Autor: Peter Proschek

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