19.03.2016

Ausführung von Innen- und Außenputzen nach DIN 18550

Kommentierung der Norm

Vorwort

Werkmörtel

Die 2014 überarbeitete Norm gilt jetzt als Ergänzung und Empfehlung zur DIN EN 13914-1:2005-06. Die DIN EN 13914-1 bildet dabei die Grundlage und ist in jedem Fall mit heranzuziehen.

Putze lassen sich am einfachsten nach den verwendeten Bindemitteln unterscheiden. Mineralische Putze enthalten neben dem verwendeten Sand natürlich auch mineralische Bindemittel wie etwa Luftkalk, hydraulischen Kalk, Kalkzement oder Zementmörtel. Organische Putze enthalten dagegen Bindemittel wie z.B. Kunstharze und Dispersionen, die aus Erdöl gewonnen werden. Jedes Bindemittel hat in Verbindung mit weiteren Zuschlagstoffen spezielle Eigenschaften. Das Mischungsverhältnis und die Zugabe weiterer Stoffe führen zu unterschiedlichen Eigenschaften, die zu einer Erhöhung der Festigkeit, einer leichteren Verarbeitung, einem guten Schutz vor Algen und Pilzen oder zu einem besseren wasserabweisenden Verhalten führen können.

Tab. 1: Mineralische Putzmörtelarten (Quelle: Bethe, 2015, nach DIN 18550-1:2014-12)

Mörtelart

Mörtel mit Luftkalk (CL)

Mörtel mit hydraulischem Kalk (NHL)/(HL)

Kalk-Zementmörtel

Zementmörtel

Druckfestigkeit nach DIN EN 998-1

CS I

CS I/CS II

CS II/CS III

CS III/CS IV

Anwendung bei

der Denkmalpflege

im Außenbereich und der Denkmalpflege

im Außen- und Sockelbereich

im Außen- und Sockelbereich (Kelleraußenwände)

Tab. 2: Organische Putzarten (Quelle: Bethe, 2015, nach DIN 18550-1:2014-12)

Putzart

Dispersions-Silikatputz(Silikatputz)

Dispersionsputz

Autor: Achim Bethe

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