01.12.2016

Asbestsanierung

Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende faserförmige Silikatminerale. Das griechische Wort „asbestos“ bedeutet unvergänglich und beschreibt damit die wesentlichste Eigenschaft. Asbest wurde auch als „Wunderfaser“ bezeichnet, da die Fasern sich durch eine große Festigkeit, Hitze- und Säurebeständigkeit sowie dämmende Eigenschaften auszeichnen, zu Garnen versponnen werden konnten und so extrem vielseitig einsetzbar waren. Bereits in der Antike war er bekannt und wurde genutzt. Das Wissen um die Fähigkeiten des Materials ging im Mittelalter verloren. Im 19. Jahrhundert wurde Asbest wiederentdeckt und zu Schutzkleidung für Feuerwehrleute verarbeitet. 1900 bekam ein Österreicher das Patent für „Eternit“. Damit wurde der Grundstein gelegt für eine weltumfassende industrielle Produktion und eine vielseitige Verwendung.

Gesundheitsrisiken

Bei unsachgemäßem Umgang, aber auch bei der Verarbeitung, z.B. mit schnellläufigen Maschinen, werden kleinste atembare Fasern freigesetzt, die nach dem Eindringen in die Lunge schwerste Krankheiten nach sich ziehen. Die mit dem Einsatz von Asbest einhergehenden gesundheitlichen Gefahren wurden fast zeitgleich mit dem Beginn der industriellen Produktion bekannt und beschrieben. Bereits 1900 wurde die Asbestose als Krankheit beschrieben und 1943 wurde Lungenkrebs bei mit Asbest konfrontierten Arbeitern als Berufskrankheit anerkannt. 1970 wurde Asbest als krebserregend eingestuft. 1976 wurde erst Spritzasbest verboten, es folgten …

Autor: Wilfriede Renate Schamoni (Dipl.-Ing. Architektin)

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