13.04.2016

Anpflanzen und Erhaltung

Aus städtebaulichen Gründen kann die Gemeinde nach § 9 Abs. 1 Nr. 25a BauGB das Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen sowie nach b den Erhalt von bestehenden Bäumen etc. festsetzen, etwa um Baugebiete durch Bäume und Gehölze zu strukturieren und den Übergang zwischen Siedlung und Landschaft zu gestalten. Dadurch können ein Ausgleich von Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder des Landschaftsbilds sowie eine ökologische und stadtgestalterische Aufwertung erreicht werden.

Vor dem Hintergrund der klimagerechten Stadtentwicklung werden die nach § 9 Abs. 1 Nr. 25 BauGB gegebenen Festsetzungsmöglichkeiten sicherlich noch an Bedeutung gewinnen, beispielsweise um aus städtebaulichen Gründen zur Verbesserung der Luftqualität und des lokalen Klimas notwendige Kaltluftentstehungsgebiete und -schneisen ökologisch optimal zu bepflanzen oder aus stadtökologischen Gründen wichtige Grünelemente in ihrem Bestand zu sichern. Vor allem durch das Anpflanzen von Bäumen auf ansonsten stark versiegelten Flächen kann das Stadtklima positiv beeinflusst und die Aufheizung dieser Flächen gemindert werden.

Festsetzung nach § 9 Abs. 1 Nr. 25 BauGB

  1. Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen

  2. Bindungen für Bepflanzungen und für die Erhaltung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen sowie von Gewässern

Sowohl stadtgestalterisch als auch stadtökologisch kann das Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen nach Nr. …

Autor: Kunze

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