Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 21.01.2016

Anforderungen an Lüftungssysteme

Aufgrund der immer dichter werdenden Bauweise (energieeffizientes Bauen) tritt auch die Notwendigkeit der Lüftung immer mehr in den Vordergrund. Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an ein Gebäude (Wohn- und Nichtwohngebäude) werden durch den Jahres-Primärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlust begrenzt. Die Anforderungsgröße Jahres-Primärenergiebedarf richtet sich nach dem Referenzgebäude. Für Wohn- und Nichtwohngebäude werden verschiedene Ausführungen des Referenzgebäudes und damit das eingesetzte Lüftungssystem zur Bestimmung der Anforderungsgröße dargelegt. Trotz der Luftdichtheit wird in der EnEV immer ein Mindestluftwechsel vorgeschrieben, der den hygienischen Lüftungsbedarf einhalten soll. Der Luftwechsel wird herkömmlicherweise durch die Fensterlüftung hergestellt. Jedoch kann sich diese Art und Weise unter gewissen Umständen (z.B. extremes Nutzerverhalten) als nicht hinreichend herausstellen. Dadurch wird der Einsatz eines Lüftungssystems in manchen Fällen notwendig sein, um einen kontrollierten Luftwechsel herzustellen.

Hinweis für die Praxis

Die Überprüfung, ob ein Lüftungssystem notwendig ist, kann z.B. durch ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 überprüft werden.

Anforderungen an das Referenzgebäude

Lüftungssystem Wohngebäude

Das Wohngebäude weist in dem Referenzgebäude folgendes Lüftungssystem auf:

  • zentrale Abluftanlage, bedarfsgeführt mit geregeltem DC-Ventilator

Mit dieser Anforderung im Referenzgebäude wird eine einfache und günstige …

Autor: Heike Kempf

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