Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Anforderungen an Oberste Geschossdecken

Falls der Dachraum nicht ausgebaut wird, also die oberste Geschossdecke den oberen thermischen Abschluss des Gebäudes bildet, ist dieses Bauteil zu dämmen. In diesem Fall müssen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an Decken eingehalten werden.

Gegenüber der Witterung haben Decken keine Schutzfunktion. Im Sonderbau sind die Brandschutzanforderungen zu beachten. Im Wohnungsbau gibt es für die obere Geschossdecke in der Regel keine Brandschutzanforderungen, also kann jeder zugelassene Dämmstoff verwendet werden.

Es ist zu klären, ob die oberste Geschossdecke begehbar, teilweise begehbar oder nicht begehbar sein soll. Grundsätzlich gilt, dass eine begehbare Ausführung teurer ist als eine nicht begehbare.

Bild 1: Wärmeübergangswiderstände (Rse und Rsi [m²K/W]) bei obersten Geschossdecken

Sommerlicher Wärmeschutz

Bei Betondecken spielt der sommerliche Wärmeschutz der Dämmstoffe keine Rolle. Bei Nagelbinderkonstruktionen und Kehlbalkendecken ist der sommerliche Wärmeschutz von geringer Bedeutung.

Luftdichtigkeit

Die luftdichte Ausführung eines …

Autoren: Arnold Drewer , Hanne Paschko

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