Fachbeitrag | Beitrag aus „Lüftungskonzepte für Wohn- und Nichtwohngebäude erstellen und dokumentieren“ 11.04.2016

Abluftsysteme und Zuluftsysteme

Grundprinzip Abluftsystem

Abluftsysteme sind ein Konzept der ventilatorgestützten Lüftung und werden nach DIN 1946-6 für Nennlüftung ausgelegt. Aufgrund der Druckverhältnisse im Gebäude werden sie auch als Unterdrucksysteme bezeichnet.

Beim Abluftsystem werden alle Aufenthaltsräume mit ALD für die Nachströmung von Außenluft ausgestattet. In den Feuchträumen werden Abluftventilatoren installiert (dezentrales System mit Einzelventilatoren) oder mittels Luftleitungen an einen gebäude- oder strangweisen Abluftventilator (zentrales System mit Zentralventilator) angebunden. Die Überströmung zwischen den Räumen innerhalb der Wohnung wird durch ÜLD sichergestellt.

Abbildung 1: Dezentrales Abluftsystem – schematische Darstellung

Abbildung 2: Zentrales Abluftsystem – schematische Darstellung

Das (dezentrale oder zentrale) Abluftgerät besteht in aller Regel aus dem Abluftventilator und einem vorgeschalteten Filter, um die Verschmutzung des Ventilators zu vermeiden.

Abbildung 3: Einfaches Abluftgerät

Häufig findet man sog. bedarfsgeführte Abluftanlagen. Dabei erfolgt die Regelung des Luftvolumenstroms anhand mindestens einer geeigneten, unabhängig vom Benutzer wirkenden Führungsgröße (z.B. Kohlendioxid oder Luftfeuchte).

Abbildung 4: Bedarfsgeführtes Abluftgerät

Beim Einsatz von Abluftsystemen können grundsätzlich Energieeinsparungen durch

  • Reduzierung des Luftvolumenstroms (bedarfsgeführte Lüftung),

  • Wärmerückgewinnung (mit Abluft-Wasser-Wärmepumpen)

erreicht werden.

Abbildung …

Autor: Thomas Hartmann

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