06.12.2017

Abdichtung von Bauwerken – Begriffe DIN 18195

Normen und Tabellen für Bauleiter

Vorwort

Die DIN 18195 regelte seit 1983 die Ausführung von Bauwerksabdichtungen zum Schutz gegen:

  • Bodenfeuchtigkeit (DIN 18195-4)

  • nicht drückendes Wasser (DIN 18195-5)

  • von außen drückendes Wasser (DIN 18195-6)

  • von innen drückendes Wasser (DIN 18195-7).

Sie gilt auch für die Abdichtung intensiv begrünter Dachflächen.

Die Abdichtung nicht genutzter und extensiv begrünten Dachflächen wird durch die DIN 18195 jedoch nicht geregelt. Die Ausführung der Abdichtung dieser Flächen regelte seit 1991 die DIN 18531.

Die Norm hielt mit der fortschreitenden technischen Entwicklung nicht stand. Mittlerweile sind einheitliche Abdichtungsverfahren und einheitliche Stoffe für alle Bauaufgaben überholt.

Die Inhalte der DIN 18195 werden fortan entsprechend ihrer Anwendungsbereiche in eigenständigen Normen gefasst. Die Orientierung an Abdichtungsaufgaben bzw. an Bauteilen soll dazu führen, dass die Aufnahme neuer Stoffe vereinfacht wird und sich die Norm somit schneller an aktuelle technische Entwicklungen im Abdichtungssektor anpassen lässt.

Die DIN 18195 wurde in die Normenreihe DIN 18531 ff. mit folgenden Einzelnormen überführt:

  • DIN 18531, Abdichtung von nicht genutzten und genutzten Dächern sowie Abdichtung von Balkonen Loggien und Laubengängen

  • DIN 18532, Abdichtung von befahrbaren Verkehrsflächen aus Beton

  • DIN 18533, Abdichtung von erdberührten Bauteilen

  • DIN 18534, Abdichtung von Innenräumen und

  • DIN 18535, Abdichtung von Behältern und Becken.

Die neuen Normen traten am 1. Juli 2017 in Kraft. …

Autor: Jens Koch

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