23.06.2016

Zugelassene Überwachungsstelle

Sicherheitsingenieur

Eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) ist jede Überwachungsstelle, die von der zuständigen Landesbehörde als Prüfstelle für einen bestimmten Aufgabenbereich zur Prüfung von überwachungsbedürftigen Anlagen dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) benannt und von ihm im Gemeinsamen Ministerialblatt bekannt gemachteist. Die Überwachungsstelle kann benannt werden, wenn die Behörde in einem Verfahren festgestellt hat, dass die Einhaltung der Anforderungen gewährleistet ist:

  • allgemeinen Anforderungen des § 37 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 bis 8 ProdSG
  • besondere Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung

Prüfung überwachungsbedürftiger Anlagen

Bis zum Jahr 2000 erfolgte die Prüfung überwachungsbedürftiger Anlagen durch amtliche oder amtlich anerkannte Sachverständige. Dieses personenbezogene Prüfwesen wurde von einem organisationsbezogenen Prüfwesen mit zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) nach § 37 Abs. 1 ProdSG (vorher: § 17 GPSG) abgelöst.

Die Prüfstelle muss ein Verfahren aus Befugniserteilung (im Geräte- und Produktsicherheitsgesetz wurde hier noch der Begriff „Akkreditierung“ verwendet) und Benennung durchlaufen. Die befugniserteilende Stelle ist die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS). Die Benennung erfolgt für die jeweiligen Aufgabengebiete durch die zuständigen Länderbehörden an das BMAS. Die zugelassenen Überwachungsstellen werden mit Bekanntmachung des BMAS . …

Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“. Den vollständigen Beitrag und weitere interessante Artikel zu diesem Thema finden Sie im Produkt.

Zum Produkt "Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie"