Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Zerspanungsmaschinen

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Zerspanen meint im weiteren Sinne „Form geben“ und gehört zu den trennenden Bearbeitungsverfahren. Im Rahmen der Zerspanungstechnik werden Materialien so bearbeitet, dass sie am Ende des Produktionsprozesses in der gewünschten Form vorliegen. Dazu werden an einem Zerspanungsarbeitsplatz von dem vorliegenden Material sog. Späne abgetragen. Das Material reicht dabei von Metall über Holz bis hin zu Kunststoff. Die Person, die an einem Zerspanungsarbeitsplatz tätig ist, wird als Zerspanungsmechaniker bzw. als Zerspanungstechniker bezeichnet. Zerspanungsarbeitsplätze finden sich meist in metall- und kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Sie sind aber auch in der Industrie und im Handwerk angesiedelt sowie im Maschinen- oder Fahrzeugbau.

Statistik

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist mit rund 6.000 Unternehmen und 870.000 Beschäftigten eine der größten Branchen Deutschlands. Ein Welthandelsanteil von fast 20 % macht ihn zum Anbieter weltweit. Einen sehr großen Anteil nehmen die Maschinen und Bearbeitungssysteme zur Zerspanung ein. Das Unfallgeschehen an stationären Maschinen hat sich in den letzten 20 Jahren nahezu halbiert und hat heute einen historischen Tiefstand mit ca. 65.000 Unfällen erreicht. Leider hat sich dieser Trend ab 2006 geändert, sodass heute wieder steigende Unfallzahlen an Maschinen festzustellen sind.

Ferner liegen bei den meldepflichtigen Unfällen Maschinen- und Werkzeugenunfälle bei den Entschädigungsleistungen mit 25 % an der Spitze.

Grund genug,…

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