Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 23.06.2016

Zementindustrie

Die heutige Zementindustrie besteht aus unterschiedlichen Firmen, die in ihren jeweiligen Betrieben Zement herstellen. Zement wird heute hauptsächlich für die Herstellung von Beton und Mörtel verwendet und kommt somit in der Bauindustrie zum Einsatz.

Zementherstellung

Für die Zementherstellung werden die Rohmaterialien Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz bei Temperaturen von über 1.000 °C gebrannt und anschließend mit Gips zermahlen. Wird dieser Zement mit Wasser angerührt, so erstarrt er, erhärtet und ist auch nach erneutem Wasserkontakt nicht wieder löslich.

Bei dem zur Zementherstellung notwendigem Brennvorgang werden große Mengen an Staub und Abgasen wie Schwefeldioxid, Kohlenstoffdioxid und Stickoxide in die Umwelt abgegeben. Zwar konnten die Emissionen der Zementwerke durch moderne Filter gesenkt werden, dennoch belastet die Zementherstellung die Umwelt auch heute noch.

Gefährdungen für Arbeiter in der Zementindustrie

Die Zementherstellung findet in verketteten Maschinen und Anlagen statt. Deshalb dürfen hinsichtlich des Arbeitsschutzes und der Sicherheit der Arbeitnehmer nicht nur Einzelmaschinen betrachtet werden. Vielmehr muss der Fokus auf die Gesamtheit der verketteten Anlagen gelegt werden. Auch die Schnittstellen zwischen den einzelnen Maschinen und den unterschiedlichen Anlagenteilen müssen genau betrachtet werden, um die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmer zu gewährleisten.

Weitere Gefahren für Arbeiter in der Zementindustrie bestehen …

Autor: WEKA Fachredaktion

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