Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Wirtschaftlichkeit

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der Begriff Wirtschaftlichkeit beschreibt ein Maß, mit dem die Relation zwischen Kosten und Nutzen, also die Effizienz, bestimmt werden kann. Im Arbeitsschutz stellt sich neben den gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen für viele Betriebe die Frage nach der Wirtschaftlichkeit betrieblicher Prävention. So errechnet sich die Wirtschaftlichkeit von Arbeitsschutzmaßnahmen durch einen Vergleich von Kosten der Präventionsmaßnahmen und Ersparnissen durch geringere krankheits- und unfallbedingte Ausfälle von Mitarbeitern. Bei der Planung eines effektiven Arbeitsschutzmanagements spielt die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle.

Wirtschaftlichkeit im Betrieb

Wirtschaftlichkeit wird oft als falsche Sparsamkeit missverstanden. Dabei heißt Wirtschaftlichkeit: wirtschaftlich handeln. Das bedeutet, Kosten und Verluste zu minimieren, Gewinne zu steigern. In der Regel muss man zunächst einmal Geld ausgeben, um auf lange Sicht sinnvoll zu sparen. Falsch verstandene Sparsamkeit bewirkt aber oft das Gegenteil und führt im Extrem zum wirtschaftlichen Ruin. Ein Wirtschaftsbereich, der dies besonders drastisch vor Augen führt, ist die Verwaltung. Wie kaum in einem anderen Bereich initiiert Investition nachweislich wachsende Wirtschaftlichkeit:

  • weniger Fehlzeiten

  • größere Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft

  • geringere Fluktuation

Beispielrechnung

Die Krankheitsquote der Mitarbeiter liegt bei 4 Prozent. Das sind bei 200 Arbeitstagen im Jahr acht Krankheitstage. Geht man …

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