Lexikonstichwort | Beitrag aus „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“ 23.06.2016

Werkzeugmaschine

Der Begriff Werkzeugmaschinen meint durch Kraft betriebene, Arbeit verrichtende Maschinen, die zur Kaltbearbeitung von Metall verwendet werden, wie etwa Pressen, Schleifmaschinen, Bohr-, Fräs- oder Drehmaschinen, Tafelscheren oder Ähnliches. Ihre Bau– und Verwendungsweise hat bestimmten, teilweise sehr detaillierten Anforderungen zu entsprechen. Sind beispielsweise keine oder nur defekte Schutzeinrichtungen vorhanden, steigt das Gefährdungsrisiko für die Mitarbeiter um ein Vielfaches.

Gefahren beim Betreiben von Werkzeugmaschinen

Beim Betrieb von Werkzeugmaschinen können die verschiedensten Gefahren auftreten. Durch die teilweise hohen Geschwindigkeiten einzelner Bauteile und die Kräfte ihrer Bewegung besteht eine gravierende mechanische Gefährdung, beispielsweise durch Einquetschen von Körperteilen oder Erfasstwerden durch die Maschine. Oft sind Schutzeinrichtungen an jenen Werkzeugmaschinen angebracht, bei denen diese Gefahr besteht, doch es kommt immer wieder vor, dass durch Fehlfunktionen oder Manipulation defekte Schutzeinrichtungen vorhanden sind, was wiederum leicht zu schweren Unfällen und starken Verletzungen der Mitarbeiter führen kann.

Eine weitere Gefahrenquelle sind Schutzscheiben an den Werkzeugmaschinen. Besonders bei älteren Maschinen sind bei diesen Scheiben meist noch Materialien wie Plexi- oder Acrylglas in Verwendung. Kommen diese Materialien nun mehrfach in Kontakt mit den häufig eingesetzten Kühlschmierstoffen und/oder Lösemitteln, die oft zum …

Autor: WEKA Fachredaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“ jetzt 30 Minuten live testen!