Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 16.12.2016

Wege im Betrieb

Wege im Betrieb bzw. Verkehrswege sind Bereiche, die dem innerbetrieblichen Personenverkehr und dem innerbetrieblichen Transport von Gütern dienen. Hierzu gehören insbesondere Flure, Gänge, Laufstege, Bühnen, Galerien, Treppen, Rampen, Fahrstraßen und Gleisanlagen. Steigleitern, Steigeisengänge u.Ä. sind Verkehrswege besonderer Art, die nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig sind. Für die Einstufung von Bereichen als Verkehrswege ist es unerheblich, ob Personenverkehr oder Gütertransport regelmäßig oder nur gelegentlich stattfindet. Verkehrswege und Arbeitsplätze können sich überschneiden; auch die Zugänge zu Arbeitsplätzen sind Verkehrswege.

SRS-Unfälle

Stolpern, Rutschen und Stürzen – die sog. SRS-Unfälle stellen in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands einen eindeutigen Unfallschwerpunkt dar. Nahezu jeder fünfte Arbeitsunfall wird durch Stolpern, Rutschen und Stürzen verursacht, das sind über 1.000 Arbeitsunfälle am Tag. Mehr als 6.000 dieser Unfälle führen jährlich zu derart schweren Verletzungen der Betroffenen, dass diese eine Unfallrente erhalten. Die Folgekosten von SRS-Unfällen im Betrieb belaufen sich auf ca. 330 Millionen Euro pro Jahr. Die genannten Zahlen wurden von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erhoben.

Gegenstand der Veränderung

Betrachtet man die Statistik nach den Gegenständen der Veränderung (früher: unfallauslösende Gegenstände), so stößt man auf die herausragende Stellung der innerbetrieblichen Verkehrswege:

Hier …

Autor: Dr. Kurt Kropp

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