Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Waldarbeit

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der Begriff Holzernte bezeichnet die Arbeit, bei der Bäume aus einem Wald oder einer künstlich angelegten Baumzucht gefällt und zu einem vorher bestimmten Sammelplatz gebracht werden, der meist als Polterplatz bezeichnet wird. Von diesem Polterplatz aus werden die gefällten Bäume dann mit größeren Fahrzeugen und mithilfe von Seilwinden zu einem Sägewerk transportiert. In der Fachsprache wird das Fällen der Bäume als Holzeinschlag und der Transport als Holzbringung bezeichnet.

Grundlagen

Die Holzernte zählt im Allgemeinen zum Tätigkeitsgebiet der Waldarbeit. Die Waldarbeit an sich ist eine gefährliche und meist schwere Tätigkeit, die prinzipiell nur von ausgebildeten Forstarbeitern durchgeführt werden sollte. Gerade beim Holzeinschlag, also beim Fällen der Bäume, können sehr schnell äußert gefährliche Situationen für die Arbeitnehmer entstehen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Fallwinkel des Baums falsch berechnet wurde oder wenn sich der zu fällende Baum in benachbarten Bäumen verfängt.

Aus diesen Gründen sollte die Holzernte im Speziellen und die Waldarbeit im Allgemeinen nie nur von einer Person allein durchgeführt werden. Es sollte immer direkter Kontakt zu anderen Forstarbeitern bestehen, die im Notfall in der Lage sind, Erste Hilfe zu leisten und weitere Rettungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Daher ist es essenziell, dass jeder Forstarbeiter auch über eine Erste-Hilfe-Ausbildung verfügt. Gerade der Holzeinschlag gehört zu den gefährlichsten …

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