24.06.2016

Unterweisung

Im Arbeitsschutz versteht man unter dem Begriff „Unterweisung” die Vermittlung von essenziellem Wissen, von Kenntnissen und Verhaltensweisen für sicheres Arbeiten. Die Unterweisung zählt zu den wichtigsten Werkzeugen von Unternehmern im Arbeitsschutz, denn sie sensibilisiert Mitarbeiter, fördert verantwortungsbewusstes Handeln und trägt somit aktiv zur Vermeidung von Unfällen bei. Man unterscheidet im Arbeitsschutz zwischen verschiedenen Unterweisungsarten, die neben der allgemeinen Arbeitsschutzunterweisung auch Brandschutzunterweisungen, Gefahrstoffunterweisungen oder Strahlenschutzunterweisungen beinhalten. Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Mitarbeiter zu unterweisen.

Ein Unfallbeispiel

„So ein Mist! Jetzt hat sich Azubi Müller, dieser Esel, schon wieder in den Finger geschnitten.“ Der Warenannahmeleiter war sichtlich empört über so viel Dummheit. Er war ins Personalbüro gegangen, um zum dritten Mal für den gleichen Unfall desselben Mitarbeiters eine Unfallanzeige auszufüllen. Schon im letzten Jahr hatte sich die Zahl der Unfälle beim Aufschneiden von Kartons deutlich nach oben entwickelt und man hatte Sicherheitskartonmesser für alle Mitarbeiter beschafft. Auch Azubi Müller benutzte seit dem ein solches Messer, schaffte es aber immer wieder, sich in die linke Hand zu schneiden.

Verfehlte Wirkung

So ähnlich muss es sich wohl des Öfteren in einem großen Warenhausunternehmen abgespielt haben. Dort führte man eine Unfallstatistik und hatte rasch …

Autor: Dr. Kurt Kropp

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