Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Steine und Erden

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der Begriff Steine und Erden steht sowohl für Rohstoffe als auch für die dahinterstehende Industrie, die diese Stoffe gewinnt und weiterbearbeitet. Als Steine und Erden werden gemeinhin Naturstein, Schotter, Splitt, Kies und Sand bezeichnet. Diese werden im Tagebau gewonnen und zu Werksteinen weiterverarbeitet. Erze oder Salze werden nicht zu den Steinen und Erden gezählt.

Tätigkeitsbereich

Ein großer Tätigkeitsbereich der Industrie der Steine und Erden ist die Gewinnung von Naturstein, Schotter, Splitt, Kies und Sand. Auch die Weiterbearbeitung von Naturstein zu Werkstein fällt in den Tätigkeitsbereich dieses Industriezweigs. Des Weiteren werden auch Kalk, Gips und Zement erzeugt, Beton- und Fertigteile hergestellt und Mischgut für den Straßenbau erzeugt. Auch das Recyceln von Baustoffen aus dem Abbruch von Straßen, Brücken und Gebäuden kann in den Tätigkeitsbereich der Industrie der Steine und Erden fallen.

Wie erwähnt, erfolgt die Gewinnung der Steine und Erden meist im Tagebau in einem Steinbruch. Der Abbau der Rohstoffe geschieht dort durch Sprengungen und Bohrungen. Bevor dies jedoch geschehen kann, muss eine Abraumbeseitigung im Steinbruch stattfinden, um das Gestein ausreichend freizulegen. Nach erfolgten Bohrungen oder Sprengungen wird der gewonnene Stein durch Trennen und Spalten zerkleinert, auf geeignete Fahrzeuge verladen und weitertransportiert. Die gewonnenen Steine und Erden werden dann zu Werksteinen verarbeitet oder auch, im Falle von Schotter und …

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