Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Staub

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Zu den Stäuben werden feste Teilchen (Partikel) gezählt, die die Fähigkeit besitzen, im Umgebungsmedium Luft länger zu verweilen, und nicht sofort zu Boden sinken. Sie werden daher auch als Schwebstäube bezeichnet. Unterschieden werden die Schwebstäube nach der chemischen Zusammensetzung und nach der Größe der Partikel. Schwebstäube treten sowohl in der Umwelt als auch am Arbeitsplatz in sehr unterschiedlichen Partikelgrößen und Zusammensetzungen auf. Die Zusammensetzungen spielen eine Rolle bei der Bewertung von Gesundheitsgefahren. Die Partikelgröße spielt eine große Rolle bei der Depositionsbewertung im Organismus und dem Verteilungsmechanismus (Emission, Immission) in die Umgebung (Verteilung in die Atmosphäre oder in die Arbeitsräume). In der Umwelt entstehen Schwebstäube im Wesentlichen durch Aufwirbelungen, Emissionen aus Verbrennungsvorgängen (Verkehr, Industrie, Haushalt usw.) und durch chemische Reaktionen; an Arbeitsplätzen ebenso durch Aufwirbelungen und aus Verfahrensprozessen wie mechanischen Bearbeitungen (Schleifen, Schneiden u.Ä.) und thermischen Prozessen (Schweißen, Schmelzen).

Übliche Betriebsabläufe

Alle Maßnahmen und Anforderungen beziehen sich auf übliche Betriebsabläufe, nicht aber auf Betriebsstörungen oder sonstige ungewöhnliche Situationen.

Planung von Schutzmaßnahmen

Um Schutzmaßnahmen wirksam planen zu können, müssen zunächst umfangreiche Überlegungen zu den Situationen (Arbeitsabläufe, Einordnung in das Umfeld, betroffene Personenkreise …

Autor: Wolfang Pfeifer 

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