Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 24.06.2016

Sicherheitsfachkraft

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sifa) sind Unternehmensberater. Sie unterstützen Unternehmer und Führungskräfte dabei, ihrer Verantwortung für den Arbeitsschutz gerecht zu werden, ohne ihnen etwas von dieser Verantwortung abzunehmen. In diesem Kapitel dreht sich alles um die Person der Fachkraft für Arbeitssicherheit: Wer kann dazu bestellt werden, welche Qualifikation muss vorhanden sein, mit wem arbeitet sie wie zusammen? Diese und andere Fragen sollen hier erörtert werden.

Grundsatz

Der in § 1 des Arbeitssicherheitsgesetzes ausgeführte Grundsatz führt bezüglich der Sifa aus:

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit soll den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung unterstützen. „Damit soll erreicht werden, dass

  1. die dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung dienenden Vorschriften den besonderen Betriebsverhältnissen entsprechend angewandt werden,

  2. gesicherte arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Erkenntnisse zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung verwirklicht werden können,

  3. die dem Arbeitsschutz und der Unfallverhütung dienenden Maßnahmen einen möglichst hohen Wirkungsgrad erreichen.“

Aus diesem Grundsatz wird schon klar: Die Sifa unterstützt bei der Erfüllung bestimmter Aufgaben, übernimmt sie aber nicht selbst! Der von Unternehmern und Vorgesetzten oft geäußerten Aufforderung: „Sifa, mach mal!“ kann diese daher meist nur mit deutlichen Einschränkungen Folge leisten!

Veränderungen

Viele Leser werden jetzt einwenden,…

Autor: Dr. Kurt Kropp

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