23.06.2016

Rollenprüfstand

Sicherheitsingenieur

Unter einem Rollenprüfstand versteht man einen Prüfstand für Fahrzeuge, um die Funktionalität zu testen. Seinen Namen erhält dieser Funktionsprüfstand deshalb, weil die Leistungsmessung über die Übertragung von den Fahrzeugrädern auf fest installierte Rollen erfolgt. Somit kann bei diesem Prüfstand sowohl die Antriebs- als auch die Bremsleistung des Fahrzeugs überprüft werden.

Gefahren am Rollenprüfstand

Die Hauptgefahr geht von den drehenden Rollen und der dazwischen liegenden Öffnung aus, allerdings treten bei neueren Prüfständen durch bauliche Konstruktionen diese Gefahren nicht mehr auf.

Bei sogenannten Rollen-Bremsprüfständen resultiert eine Gefährdung durch die manchmal nötige Feinjustierung der Bremsen, wodurch sich die Beschäftigten in direkter Nähe der Rollensätze befinden. Daher darf der Prüfstand nicht in Betrieb sein, wenn sich eine Person im Bereich der Rollensätze befindet, bzw. sind Schutzeinrichtungen anzubringen, die ein Betreten während des Betriebs verhindern.

Wenn sich kein Fahrzeug auf dem Prüfstand befindet, muss ein mögliches Hineintreten oder -fallen in die Öffnungen durch Schutzeinrichtungen oder Abdeckungen verhindert werden.

Autor: WEKA Fachredaktion

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