Lexikonstichwort | Beitrag aus „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“ 23.06.2016

Raumtemperatur

Die Temperatur ist eine physikalische Größe, die den Wärmezustand eines Stoffs kennzeichnet. Die Lufttemperatur ist das am weitesten verwendete Maß für das Klima und mit guter Genauigkeit leicht zu messen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Temperatur in der Einheit Celsius (°C) gemessen.

Welche Begriffe sind wichtig?

Die Sicherheit, das Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit des Menschen am Arbeitsplatz werden durch das Klima mitbestimmt.

Eine Unfallstatistik aus der Industrie erhärtet den Zusammenhang zwischen den Umgebungstemperaturen, der Unfallhäufigkeit und dem Alter der Beschäftigten (Abb. 1).

Abb. 1: Unfälle je 1000 Arbeiter und Jahr bei verschiedenen Umgebungstemperaturen und unter Berücksichtigung des Alters

Unfallzahlen steigen mit der Temperatur

Dabei wird deutlich, dass die Anzahl der Arbeitsunfälle proportional mit der Umgebungstemperatur steigt. Langzeitstudien haben ergeben, dass bei einem Temperaturanstieg von 19 °C auf 29 °C die Arbeitsunfälle um 40 % zunehmen.

Eine Befragung von 745 Testpersonen gibt einen Überblick über die als angenehm empfundenen Temperaturen am Arbeitsplatz (Abb. 2).

Abb. 2: Gefühlsmäßige Beurteilung verschieden hoher Temperaturen

Idealtemperatur liegt bei 20–21 °C

In einem industriellen Betrieb sind Produktivität, Unfall- und Ausschussquoten auch vom Klima am Arbeitsplatz abhängig. Tatsache ist, dass mit zunehmender Umgebungstemperatur die Leistungsbereitschaft abnimmt, dann nämlich, wenn die Idealtemperatur …

Autor: WEKA Fachredaktion

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