23.06.2016

Pharmazeutische Industrie

Zur pharmazeutischen Industrie zählen Unternehmen, die Arzneimittel herstellen oder vermarkten. Einige Hersteller betreiben auch eigene Forschung und entwickeln neue Wirkstoffe. Pharmazeutische Unternehmen benötigen eine Erlaubnis der zuständigen Landesbehörde (Herstellungserlaubnis nach §13 Arzneimittelgesetz), um Arzneimittel oder Arzneistoffe herstellen zu dürfen.

Umgang mit Gefahrstoffen

Ein zentraler Aufgabenbereich in der pharmazeutischen Industrie ist das Laboratorium. Hier kommen die Beschäftigten häufig mit Gefahrstoffen in Kontakt, vor allem:

  • Arzneistoffen mit gefährlichen bis hin zu kanzerogenen und/oder auch reproduktionstoxischen Eigenschaften

  • Drogen (hier werden die Gefährdungen beim Mischen und Abfassen oftmals unterschätzt)

  • brennbaren Flüssigkeiten

Zudem können von Fertigarzneimitteln für die Herstellung von Rezepturen Gesundheitsgefährdungen ausgehen – auch wenn sie nicht mit Gefahrensymbolen gekennzeichnet und von Gefährdungs- und Sicherheitshinweisen (den R- und S-Sätzen bzw. den neuen H- und P-Sätzen) ausgenommen sind. Hier sind eventuelle Gefährdungen zu ermitteln und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen zu treffen.

Sicherheitsdatenblätter und PSA

Damit die Gesundheit der Beschäftigten durch die Arbeit mit Gefahrstoffen nicht beeinträchtigt wird und gefahrstoffbedingte Unfälle vermieden werden, zählt Information zu den obersten Pflichten. Eine Basis dafür bilden die Sicherheitsdatenblätter und Produktinformationen der jeweiligen Hersteller. Die Mitarbeiterinnen …

Autor: Christine Lendt

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