Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Öffentlicher Dienst

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der Begriff öffentlicher Dienst bezeichnet generell ein Dienstverhältnis, bei dem der Arbeitgeber der Staat ist. Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst sind nicht in einem Unternehmen beschäftigt, sondern arbeiten im Staatsdienst und sind beispielsweise bei Kommunen und Städten oder Ländern angestellt. Folglich zeichnet sich der öffentliche Dienst durch seine große Vielfalt aus. So kann der öffentliche Dienst in größeren Kommunen die Verwaltung, Schulen und Kindergärten, den Bauhof, die Feuerwehr, den Friedhof, aber auch Altenheime, Stadtwerke, Schwimmbäder, Deponien, Wasserwerke und Krankenhäuser umfassen.

Tätigkeitsbereiche

Folglich sind gerade im öffentlichen Dienst viele verschiedene Dienstverhältnisse möglich, die jedoch auch viele unterschiedliche Gefährdungsschwerpunkte für die jeweiligen Angestellten ergeben. Entsprechend diesen vielseitigen Tätigkeitsbereichen sind auch Angestellte derselben Kommune möglicherweise bei verschiedenen Unfallversicherungsträgern versichert.

Dementsprechend ist auch die Tätigkeit der Sicherheitsfachkraft in Kommunen sehr vielseitig. Problematisch dabei ist jedoch, dass heute nur noch kommunale und staatliche Großunternehmen über hauptberufliche Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte verfügen. Kleinere Kommunen wurden dagegen unter die Betreuung überbetrieblicher Dienste der Unfallversicherungsträger gestellt. In diesen Fällen übernehmen die Unfallversicherungsträger die Rolle des Auftraggebers für die Sicherheitsfachkraft bzw. …

Autor: WEKA Fachredaktion

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