07.04.2016

Notfallmanagement

Unter dem Begriff Notfallmanagement werden sämtliche Maßnahmen zusammengefasst, die im Notfall einem reibungslosen Ablauf der Evakuierung, Personenrettung und Schadensbegrenzung dienen, sowie solche Maßnahmen, die der Prävention von Notfällen dienen. Neben einer systematischen Planung der im Notfall einzuhaltenden Schritte beinhaltet ein vollständiges Notfallmanagement vor allem präventive und vorbereitende Maßnahmen wie Schulung, Unterweisung und Üben von professionellem Verhalten in Notfall- und Krisensituationen. Grundlage für das Notfallmanagement ist eine ausführliche Risikobewertung für den individuellen Betrieb.

Schritte des Notfallmanagements

Grundvoraussetzung eines ausführlichen Notfallmanagements ist die Erfassung der Risiken und des Ist-Zustands im Betrieb. Denn erst wenn die vorhandenen Sicherheits- und Notfallmaßnahmen mit allen potenziellen Risiken verglichen wurden, können Schwächen entdeckt werden und neue Aspekte in die Planung mit einfließen.

Die erforderlichen Maßnahmen, die aus der Risikobewertung hervorgehen sollten, werden dann klar definiert und verschiedenen Funktionsträgern zugeteilt. Festgestellte Defizite werden behoben und beschlossene Maßnahmen umgesetzt. Schulungen und Übungen zu den Notfallmaßnahmen beziehen dann alle Personen in das Notfallmanagement ein.

Der Erfolg der festgelegten Maßnahmen kann in nicht angekündigten Übungen zumindest teilweise geprobt werden. Hier zeigen sich eventuell weitere Probleme, die in den Verbesserungsprozess …

Autor: WEKA Fachredaktion

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