07.04.2016

Erstunterweisung für neue Mitarbeiter

Gerade in der Anfangsphase besteht für neue Mitarbeiter erhöhter Stress, denn sie müssen sich an eine enorme Anzahl von Regeln und arbeitsplatzspezifischen Gegebenheiten gewöhnen und sind nicht zuletzt deswegen auch einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt.

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Neue Mitarbeiter müssen immer eine Erstunterweisung zu Arbeitssicherheit erhalten. Die erste Zeit im neuen Beruf stellt sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Berufstätige, die ihre Beschäftigung oder den Arbeitsplatz wechseln, eine große Belastung dar. Gerade in der Anfangsphase besteht für neue Mitarbeiter erhöhter Stress, denn sie müssen sich an eine enorme Anzahl von Regeln und arbeitsplatzspezifischen Gegebenheiten gewöhnen und sind nicht zuletzt deswegen auch einer erhöhten Unfallgefahr ausgesetzt.

Der Arbeitgeber ist daher gemäß § 12 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes verpflichtet, neue Mitarbeiter bei der Einstellung über Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz während ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen.

Erstunterweisung neuer Mitarbeiter

Um neue Mitarbeiter erst einmal in die betriebsspezifischen Gegebenheiten einzuführen, muss die gesetzlich vorgeschriebene Erstunterweisung, für die der Unternehmer verantwortlich ist, vor allem grundlegende Themen des Arbeitsschutzes beinhalten. Dazu gehören vor allem:

  • Flucht- und Rettungswege im Betrieb
  • Verhalten im Brandfall, Sammelstellen
  • Verbandkästen und betriebliche Ersthelfer
  • allgemeine Sicherheitsvorschriften

Zusätzlich zu den allgemeinen Themen der Erstunterweisung sind für neue Mitarbeiter auch arbeitsplatzspezifische Informationen von großer Bedeutung:

  • Einsatz persönlicher Schutzausrüstung
  • Verhalten bei Unfällen und Betriebsstörungen
  • Umgang mit bestimmten Arbeitsmitteln
  • Arbeitsabläufe
Autor: WEKA Fachredaktion