Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 23.06.2016

Mutterschutz

Der Mutterschutz ist in Deutschland u.a. durch das Mutterschutzgesetz gesetzlich geregelt. Ziel des Mutterschutzes ist es, Mütter und ihre Kinder generell vor schädlichen Einflüssen aller Art zu bewahren und die finanzielle Versorgung beider zu sichern. Dabei gibt es einen Mutterschutz während der Schwangerschaft und nach der Entbindung des Kindes. Während der Schwangerschaft kann werdenden Müttern nicht gekündigt werden.

Grundlagen

Das Mutterschutzgesetz verhindert auch, dass werdende Mütter während ihrer Schwangerschaft Tätigkeiten ausüben müssen, die ihnen und ihrem Kind schaden könnten. In der Regel sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen nach der Geburt wird die werdende Mutter von ihrer Tätigkeit freigestellt. Nach Ablauf der acht Wochen nach der Geburt kann die Angestellte ihre vorherige Tätigkeit wieder aufnehmen oder sie entscheidet sich für die Inanspruchnahme der Elternzeit.

Generell muss festgehalten werden, dass die Regelungen zum Mutterschutz eingehalten werden müssen und die werdenden Mütter vom Arbeitgeber unterstützt werden sollten. Dabei ist zu beachten, dass Verstöße des Arbeitgebers gegen die gesetzlichen Regelungen als Ordnungswidrigkeiten und Straftaten geahndet werden können. Folgen eines Verstoßes gegen die unterschiedlichen Regelungen zum Mutterschutz können daher Bußgelder und sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen.

Regelungen zum Mutterschutz im Mutterschutzgesetz

Generell gelten für werdende Mütter spezielle Vorgaben zur Arbeitsplatzgestaltung. …

Autor: WEKA Fachredaktion

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