21.07.2016

Maximale Emissions-Konzentration (MEK)

Die maximale Emissionskonzentration (MEK) ist die höchstzulässige zeitlich gewichtete durchschnittliche Konzentration eines Stoffs als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Abluft von Maschinen oder Anlagen, die nach dem Stand der Technik nicht überschritten werden darf. Sie wird in g/m³ oder g/h angegeben.

Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft

In der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft) werden maximale Emissionskonzentrationen (Emissionswerte) für verschiedene Stoffe und Stoffgruppen festgelegt. Diese Emissionswerte sind die Grundlage für Emissionsbegrenzungen.

Emissionsbegrenzungen sind nach der TA Luft die im Genehmigungsbescheid oder in einer nachträglichen Anordnung festgelegten zulässigen Massenkonzentrationen von Faserstaub, Geruchsstoffen oder von anderen Luftverunreinigungen im Abgas.

Dabei beziehen sich die festgelegten Konzentrationen auf Tagesmittelwerte, wobei die Halbstundenmittelwerte das Zweifache der festgelegten Konzentration nicht überschreiten dürfen.

Die zulässigen Massenströme beziehen sich auf die Betriebsstunde.

Welche Stoffe sind geregelt?

Es gibt höchstzulässige Emissionswerte für:

  • Gesamtstaub, einschließlich Feinstaub

  • staubförmige anorganische Stoffe (3 Emissionsklassen)

  • gasförmige anorganische Stoffe (4 Emissionsklassen)

  • organische Stoffe (Gesamtkohlenstoff sowie 2 weitere Emissionsklassen)

  • krebserzeugende Stoffe (3 Emissionsklassen)

Autor: Ulrich Welzbacher

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