23.06.2016

Unfallfrei und gesund arbeiten am Kältearbeitsplatz

Sicherheitsingenieur

Ein Kältearbeitsplatz ist ein Arbeitsplatz, an dem der Arbeitnehmer seine Arbeit unter oft extrem niedrigen Temperaturen verrichten muss. Typische Kältearbeitsplätze findet man z.B. in Kühlhäusern, in denen Temperaturen zwischen –10 °C und –30 °C herrschen können.

Die Gefahr eines Kältearbeitsplatzes für den Arbeitnehmer besteht vor allem darin, dass eine niedrige Temperatur dem menschlichen Körper Wärme entzieht, was zu Erfrierungen, Unterkühlungen, aber auch zu chronischen Erkrankungen wie z.B. Rheuma führen kann. Der Kältearbeitsplatz beginnt – von den Temperaturen her betrachtet – anders, als man vermuten würde, keineswegs erst bei Temperaturen unter 0 °C. Bereits Temperaturen von +15 °C bis –5 °C stellen eine nicht zu unterschätzende Belastung für den menschlichen Körper dar.

Gefahren an Kältearbeitsplätzen

Die offensichtlichsten Gefahren, die für Arbeiter an einem Kältearbeitsplatz auftreten können, sind Erfrierungen und Unterkühlungen bei nicht vorhandener oder nicht ausreichender Kälteschutzkleidung.

Aus diesen beiden Gefahrenquellen können sich allerdings weitere Gefährdungen entwickeln. So kann aus Erfrierungen und Unterkühlungen eine eingeschränkte Beweglichkeit resultieren, die die Unfallgefahr erhöhen kann. Die Arbeit an einem Kältearbeitsplatz kann bei Arbeitnehmern außerdem auch Erkältungskrankheiten und chronische Krankheiten verursachen, die zu Arbeitsausfällen führen.

Schutzmöglichkeiten

Als Schutzmöglichkeit, um den Gefahren eines Kältearbeitsplatzes entgegenzuwirken,…

Autor: WEKA Redaktion

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“. Den vollständigen Beitrag und weitere interessante Artikel zu diesem Thema finden Sie im Produkt.

Zum Produkt "Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie"