07.04.2016

Umwelthaftung

Wasserrecht

Umwelthaftung bedeutet die Haftung für Umweltschäden. Haftung beschreibt den Umstand, dass ein Dritter, nämlich der Geschädigte, unter bestimmten Voraussetzungen vom Verursacher des Schadens verlangen kann, dass der eingetretene Schaden ausgeglichen (in der Regel durch Zahlung eines Geldbetrags) oder die schädigende Einwirkung unterlassen wird.

Die Besonderheit der Umwelthaftung besteht darin, dass der Schaden an Schutzgütern der Umwelt entsteht, also die Luft, das Grundwasser, der Boden etc. nachteilig verändert werden oder auf diese Schutzgüter eingewirkt wird.

Drei Bereiche der Umwelthaftung

Die Umwelthaftung gliedert sich in diese Bereiche:

Umweltverwaltungsrecht Umweltzivilrecht Umweltstrafrecht
Öffentlich-rechtliche Haftung Zivilrechtliche Haftung Strafrechtliche Verantwortung
Einhaltung von verwaltungsrechtlichen Vorschriften

Anspruch auf Unterlassung, Bau von Schutzvorkehrungen, Schadensersatz

  • vertragliche Haftung
  • deliktische Haftung § 823 BGB
  • § 253 Abs. 2 BGB Schmerzensgeld
  • Haftung für Gewässerschäden § 22 WHG
  • Umwelthaftung nach § 1 Umwelthaftungsgesetz
  • Nachbarrecht §§ 1004, 906 BGB, § 14 BImSchG Haftung für Schäden durch Strom, Gase, Dämpfe, Flüssigkeiten und für Anlagen i.S.v. § 2 HaftpflichtG
Bestrafung wegen Begehung von Umweltstraftaten und Ordnungswidrigkeiten

Autor: WEKA Redaktion

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