Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Gewerbeaufsichtsamt

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Die Gewerbeaufsichtsämter sind in Deutschland die zuständigen Behörden für die Einhaltung von Vorschriften des Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutzes. Der Begriff Gewerbeaufsichtsamt gilt dabei jedoch nur als Sammelbegriff, da die Gewerbeaufsicht je nach Bundesland von verschiedenen Behörden wahrgenommen wird. In einzelnen Bundesländern wird auch der Begriff Amt für Arbeitsschutz oder Staatliches Umweltamt verwendet. Ähnlich wie die Berufsgenossenschaften beschäftigen sich die Gewerbeaufsichtsämter mit den Belangen der Arbeitnehmer, darüber hinaus allerdings auch mit dem Schutz der Öffentlichkeit.

Rechte der Arbeitnehmer

Beschäftigte sind gemäß § 17 des Arbeitsschutzgesetzes berechtigt, dem Arbeitgeber „Vorschläge zu allen Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit zu machen“, Stellen sie trotz Beschwerde fest, dass Arbeitsschutzmängel weiterhin nicht beseitigt werden, haben sie das Recht, sich an die zuständige Überwachungsbehörde, also das Gewerbeaufsichtsamt, zu wenden. Dem Arbeitnehmer darf daraus kein Nachteil entstehen. Betriebsärzte oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit dürfen dieses Recht nur für sich selbst in eigener Sache und in der Rolle als Beschäftigter im Betrieb in Anspruch nehmen, nicht jedoch als Berater des Betriebs.

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA)

Die Zusammenarbeit zwischen den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung und den staatlichen Gewerbeaufsichtsämtern ist durch das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) …

Autor: WEKA Fachredaktion

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