23.06.2021

Sicher arbeiten auf Gerüsten

Sicherheitsingenieur

Unter einem Gerüst versteht man eine vorübergehende Konstruktion, welche aus meist standardisierten Bauteilen zusammengesetzt und in seiner Lage, Breite und Höhe veränderbar ist. Man unterscheidet die drei gängigsten Gerüsttypen Arbeits-, Schutz- und Traggerüst. Die Gerüstbauteile selbst können aus verschiedenen Werkstoffen bestehen: Metall, Holz, Stahl oder Aluminium.

Das Gerüst – ein nicht wegzudenkendes Hilfsmittel

Durch die verschiedenen Einsatzbereiche der drei Gerüsttypen ergeben sich auch verschiedene Anforderungen.

  • Arbeitsgerüste finden sich oft an Bauwerken. Sie ermöglichen eine Durchführung von großflächigen Arbeiten in größeren Höhen. Dabei muss das Gerüst das Gewicht des Arbeitenden, sein Werkzeug und Material tragen.
  • Schutzgerüste finden sich oft als Fang- oder Dachfanggerüste. Sie verhindern das Abstürzen von Mitarbeitern, Werkzeugen oder Bauteilen in große Tiefen oder wirken als Schutzdach für Personen am Boden, um vor herabfallenden Gegenständen geschützt zu sein.
  • Unter Traggerüsten versteht man vorübergehende Baukonstruktionen. Sie dienen der Unterstützung von Bauteilen und -werken, wenn diese sich nicht selbst tragen können. Auch Schalungen zählen zum Bereich der Traggerüste.
Autor: WEKA Redaktion

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