Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Gefahrguttransport

ndoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Werden Gefahrstoffe transportiert, bezeichnet man sie in den meisten Fällen als Gefahrgut. Der Transportvorgang, der sich außerhalb eines Betriebsgeländes abspielt, wird folglich Gefahrguttransport genannt. Gefahrgüter können im Luft-, Schienen-, Schiffs- oder Straßenverkehr befördert werden.

Besonderheiten

In industrialisierten Ländern müssen Gefahrgüter, wie zum Beispiel Ammoniumnitrat zur Düngemittelproduktion, Diesel oder Benzin für Tankstellen, Heizöl für private Haushalte oder auch radioaktives Material für Atomkraftwerke, oft auf verschiedensten Wegen transportiert werden.

Kennzeichnung

Bis heute wurden viele Vorschriften und Gesetze auf nationaler und internationaler Ebene erlassen, um einen sicheren Transport von Gefahrgütern grenzübergreifend zu gewährleisten. Bei Gefahrguttransporten sind eine exakte Kennzeichnung und eine den Anforderungen entsprechende Ladungssicherung besonders wichtig. Vor allem bei Gefahrgutunfällen ist es für die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr essenziell zu wissen, welche Gefahrgüter transportiert wurden, um sich selbst, aber natürlich auch die beteiligten Personen sowie die Umwelt vor den gegebenenfalls austretenden Gefahrgütern schützen zu können.

Gefahrgutklassen

Je nach Eigenschaften und Reaktionspotenzial lassen sich Gefahrgüter in neun verschiedene Oberklassen mit verschiedenen Unterklassen einteilen. Diese Klassifizierung beruht auf den Model Regulations der Vereinten Nationen, die in den UN Recommendations on the …

Autor: WEKA Fachredaktion

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