Lexikonstichwort | Beitrag aus „Betriebliches Gefahrstoffmanagement“
07.04.2016

Gefährlicher Abfall

© ArtboyAnimation/​iStock/​Thinkstock

Gefährliche Abfälle sorgen immer wieder für Probleme. Für den rechtssicheren Umgang mit diesen Stoffen sind die Anforderungen aus einer Vielzahl von Vorschriften zu erfüllen.

Rechtlicher Rahmen

Der Begriff des gefährlichen Abfalls stammt aus Art. 3 Nr. 2 der EG-Abfallrahmenrichtlinie (2008/98/EG) vom 19. November 2008.

Die Einstufung gefährlicher Abfälle nach den Bestimmungen des Chemikalienrechts nutzt als Einstufungsquelle im Wesentlichen Anhang I der CLP-Verordnung 1272/2008/EG; das Chemikaliengesetz in Verbindung mit der Gefahrstoffverordnung regeln die nationale Umsetzung dieser Richtlinie im Hinblick auf Einstufung und Kennzeichnung gefährliche Abfälle.

Die Umsetzung dieser Vorgaben wird in zwei technischen Regeln für Gefahrstoffe bezüglich der Einstufung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe, Mischungen und Gegenstände (TRGS 200 und TRGS 201) beschrieben.

Beim Umgang mit gefährlichen Abfällen sind nahezu sämtliche Vorschriften des Arbeits- und Umweltschutzes zu beachten

Die gefährlichen Eigenschaften führen dazu, dass zusätzlich zum Abfallrecht die verschiedensten Vorschriften des Umweltschutz– und Arbeitsschutzrechts einzuhalten sind (Abb.1 ).

Abb. 1: Für den Umgang mit gefährlichen Abfällen zu beachtende Rechtsbereiche

Ermittlung der gefährlichen Eigenschaften von Abfällen

Als Erstes gilt es, eventuell vorhandene gefährliche Eigenschaften des Abfalls herauszufinden, um dann zu ermitteln, welche Vorschriften zu beachten sind.

Das Hauptproblem besteht …

Autor: WEKA Fachredaktion

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