21.07.2016

Gefährdungsbeurteilung für biologische Arbeitsstoffe

Gefahrstoffmanagement

Bei Tätigkeiten, die den Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen umfassen, ist eine Gefährdungsbeurteilung biologische Arbeitsstoffe von besonderer Wichtigkeit. Biologische Arbeitsstoffe wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten können beim Menschen Infektionen, sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen. Die wichtigsten Regelungen dazu finden sich in der Biostoffverordnung und den technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe.

Einstufung in Risikogruppen

Grundlegend für die Gefährdungsbeurteilung für biologische Arbeitsstoffe ist die Einstufung der Stoffe in verschiedene Risikogruppen. Diese werden entsprechend dem von ihnen ausgehenden Infektionsrisiko eingestuft und in § 3 der Biostoffverordnung angegeben:

  • Risikogruppe 1: biologische Arbeitsstoffe, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie beim Menschen eine Krankheit verursachen
  • Risikogruppe 2: biologische Arbeitsstoffe, die eine Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine Gefahr für Beschäftigte darstellen können; eine Verbreitung des Stoffs in der Bevölkerung ist unwahrscheinlich; eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung ist normalerweise möglich.
  • Risikogruppe 3: biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine ernste Gefahr für Beschäftigte darstellen können; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung kann bestehen, doch ist normalerweise eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung möglich.
  • Risikogruppe 4: biologische Arbeitsstoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen …
Autor: WEKA Redaktion

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