21.07.2016

Ermittlung von Gefahrstoffen

Die Gefahrstoffverordnung verpflichtet jeden Unternehmer, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob die Beschäftigten Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder im Arbeitsablauf Gefahrstoffe entstehen bzw. freigesetzt werden (zum Beispiel bei Schweißarbeiten oder durch chemische Reaktionen). Ist dies der Fall, sind alle von den Arbeitsstoffen ausgehenden Gefährdungen zu beurteilen.

Einführung

Ohne zu wissen, mit welchen Stoffen am Arbeitsplatz umgegangen wird und welches Gefahrenpotenzial von ihnen ausgeht, ist es nicht möglich, wirksame Schutzmaßnahmen zu planen und durchzuführen. Die Gefahrstoffermittlung ist deshalb der erste Schritt der Gefährdungsbeurteilung, wie sie die Gefahrstoffverordnung vor Aufnahme der Tätigkeiten vorschreibt (§ 6 GefStoffV).

Arbeitsstoffliste

Um entscheiden zu können, welche Stoffe Gefahrstoffe sind, empfiehlt es sich zunächst, eine Liste aller im Betrieb verwendeten Arbeitsstoffe (Stoffe, Gemische, Erzeugnisse) zu erstellen, unabhängig davon, ob diese mit Gefahrensymbolen gekennzeichnet sind. Dabei sind auch Verfahren zu berücksichtigen, bei denen chemische Stoffe freigesetzt werden. Nicht auf die Liste müssen Stoffe, die offensichtlich keine Gefahrstoffe sind (zum Beispiel destilliertes Wasser).

Ermitteln der Gefahrstoffe

Nun ist zu ermitteln, bei welchem Arbeitsstoff es sich um einen Gefahrstoff handelt. Dabei kommt es nicht nur auf die Kennzeichnung an, sondern auch darauf, ob bei der spezifischen Verwendung im Betrieb …

Autor: Ulrich Welzbacher

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