23.06.2016

Erdbaumaschinen

Der Begriff Erdbaumaschine fasst alle Arten von

  • Baggern
  • Planiergeräten
  • Ladern
  • Schürfgeräten
  • Rohrverlegern und
  • Spezialmaschinen des Erdbaus

sowie deren Anbaugeräte zusammen. Der Sammelbegriff der Anbaumaschinen umfasst jegliche Ramm-, Zertrümmerungs- oder Verdichtungseinrichtungen, Anbaubagger, Arbeitsplattformen, Aufreißer sowie Bohr- und Rohrlegeeinrichtungen.

Um Gefahren beim Umgang mit Erdbaumaschinen vorzubeugen, dürfen diese nur bestimmungsgemäß und unter Berücksichtigung der Betriebsanleitung des Herstellers betrieben werden. Dies setzt das Vorhandensein der Betriebsanweisung an der entsprechenden Einsatzstelle voraus. Darüber hinaus gelten besondere Anforderungen an den Maschinenführer, die in der DGUV Regel 100-500 geregelt sind.

Anforderungen an den Maschinenführer

Die DGUV Regel 100-500 (bisher: BGR 500) Betreiben von Arbeitsmitteln stellt in Kapitel 2.12 Anforderungen an den Maschinenführer von Erdbaumaschinen. Dort heißt es:

„Mit dem selbstständigen Führen oder Warten von Erdbaumaschinen dürfen nur Personen beschäftigt werden, die

  1. das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  2. körperlich und geistig geeignet sind,
  3. im Führen oder Warten der Erdbaumaschine unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu gegenüber dem Unternehmer nachgewiesen haben, und von denen
  4. zu erwarten ist, dass sie die ihnen übertragenen Aufgaben zuverlässig erfüllen.

Sie müssen vom Unternehmer zum Führen oder Warten der Erdbaumaschine bestimmt sein.“

Autor: WEKA Redaktion