Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Elektrotechnisches Fachpersonal (Elektrofachkraft)

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Als Elektrofachkraft wird diejenige Person bezeichnet, die elektrische Anlagen und Betriebsmittel einrichtet, anpasst oder instand hält. In § 2 Abs. 3 DGUV Vorschrift 3 heißt es konkret: „Als Elektrofachkraft […] gilt, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.“ Bei ihren Tätigkeiten muss eine Elektrofachkraft die elektronischen Regeln beachten und mögliche Gefahren im Rahmen der Elektrosicherheit frühzeitig erkennen. Darüber hinaus ist eine Elektrofachkraft auch mit der Unterweisung und Unterrichtung ihrer Kollegen beauftragt.

Qualifikationen einer Elektrofachkraft

Der Beruf einer Elektrofachkraft zählt nicht zu den klassischen Ausbildungsberufen. Dennoch bedarf die Arbeit mit elektronischen Anlagen oder Betriebsmitteln einer genauen Fachkenntnis. Daher muss jemand, der als Elektrofachkraft tätig sein möchte, einen Nachweis erbringen, dass er während seiner Ausbildung Wissen über elektronische Themen vermittelt bekommen hat. War dieses Fachgebiet nicht Teil der Ausbildung, ist auch eine Weiterbildung zur Elektrofachkraft möglich. Das Ziel der Weiterbildungsmaßnahme sollte darin bestehen, dass die Person anschließend in der Lage ist, elektrische Gefahren frühzeitig zu erkennen und anfallende Tätigkeiten sicherheitsgerecht auszuführen. Im Hinterkopf sollte dabei jedoch immer behalten werden: Die besten Erfahrungen bringt …

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