Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Diskriminierung

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der Begriff Mobbing (aus dem Englischen „to mob“: „schikanieren“, „anpöbeln“) beschreibt ein in der Arbeitswelt immer häufiger vorkommendes Phänomen des gezielten Diskriminierens und Schikanierens zwischen Beschäftigten oder durch Vorgesetzte. Einzeln auftretende Streitfälle oder Konfrontationen gelten jedoch nicht als Mobbing, da die Definition des Begriffs systematisches, regelmäßiges Vorgehen voraussetzt, welches oft einen längeren Zeitraum abdeckt.

Typische Bereiche für Mobbing

In der Arbeitswelt wird Mobbing auf viele verschiedene Weisen zum Ausdruck gebracht. Zu den häufigsten Handlungen zählen:

  • abwertende Blicke oder Gesten

  • üble Nachrede

  • Kontakt- oder Kommunikationsverweigerung

  • Infragestellen von Entscheidungen und Kompetenzen

  • unverhältnismäßige Arbeitsaufgaben (sinnlose Aufgaben, ständig wechselnde Aufgaben, kränkende Aufgaben)

  • offenes Anschreien

  • Kritik am Privatleben oder an körperlichen Merkmalen

  • Kritik an religiöser oder politischer Einstellung

Aber auch über die häufigsten Mobbinghandlungen hinaus kommt es in Extremfällen teilweise sogar zu sexueller Nötigung oder Belästigung, Sachbeschädigung bis hin zu Körperverletzung.

Warum wird gemobbt?

Eine Ursache für eine stetig größer werdende Anzahl an Mobbingopfern liegt in dem steigenden Druck und den Veränderungen der modernen Arbeitswelt. Dazu zählen nicht nur steigende Arbeitszeiten und unsichere oder zeitlich begrenzte Jobs, sondern auch erhöhter Stress und höhere Anforderungen der Arbeitswelt. Diesen …

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