23.06.2016

Burn-out

Der Begriff Burn-out-Syndrom leitet sich vom englischen Begriff „to burn out“ – „ausbrennen“ ab. Man versteht darunter einen Zustand der völligen körperlichen und seelischen Erschöpfung, der über einen längeren Zeitraum durch berufliche Belastung und Stress verursacht werden kann. Das Burn-out-Syndrom tritt in allen sozialen Schichten und Altersstufen auf, wird aber international nicht als Krankheit anerkannt. In der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ wird das Burn-out-Syndrom in Abschnitt Z 73 als „Problem mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ erwähnt.

Ursachen

Veränderungen in der modernen Arbeitswelt wie steigende Erwartungshaltungen bei Kunden und Vorgesetzten, veränderte Arbeitszeiten, unsichere oder zeitlich begrenzte Arbeitsplätze erhöhen den Druck, der auf dem Individuum lastet, und können seelisch und körperlich zu einer starken Belastung werden.

Hinzu kommen individuelle Zielvorstellungen und Motivationen, die mit der Arbeitsumwelt in Wechselwirkung stehen. Können eigene Zielvorstellungen aufgrund zu hoher (oder zu niedriger) Anforderungen nicht erreicht werden, können Frust und Lustlosigkeit entstehen.

Symptome

Das Burn-out-Syndrom entwickelt sich in der Regel in Phasen und über einen längeren Zeitraum hinweg. Ausgangspunkt sind oft hohe Erwartungen an sich selbst und der Drang, etwas erreichen zu wollen. Doch äußere und innere Faktoren, vor allem Leistungsdruck und Stress, können schnell zu Erschöpfung und Unzufriedenheit führen.

Autor: WEKA Fachredaktion

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