Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
24.06.2016

Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Am 01.01.2011 ist die Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2) in Kraft getreten. Damit gab es erstmals für Unfallkassen und Berufsgenossenschaften eine einheitliche und gleichlautende Vorgabe zur Gestaltung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung der Betriebe, öffentlichen Verwaltungen und Bildungseinrichtungen in Deutschland.

Hintergründe der Reform

Das Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (ASiG) ist am 01.12.1974 in Kraft getreten. Das ASiG regelt die Pflichten der Arbeitgeber zur Bestellung von Betriebsärzten, Sicherheitsingenieuren und anderen Fachkräften für Arbeitssicherheit, definiert deren Aufgaben und betriebliche Position und fordert die betriebliche Zusammenarbeit beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung, z.B. im Arbeitsschutzausschuss. Das ASiG soll eine fachkundige Beratung der Arbeitgeber im Bereich Sicherheit und Gesundheit sicherstellen. Das ASiG konkretisiert diese Anforderung an den Umfang der erforderlichen Beratung nicht näher. Gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag nach § 15 SGB VII können die Unfallversicherungsträger unter Mitwirkung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung als autonomes Recht Unfallverhütungsvorschriften über Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren oder für eine wirksame Erste Hilfe erlassen. Unfallverhütungsvorschriften müssen …

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