Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 20.12.2016

Betriebliche Gesundheitsförderung

Der Begriff der Gesundheitsförderung umfasst im Arbeitsschutz jegliche Maßnahmen, die dazu dienen, die Gesundheit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu fördern und zu verbessern. Sowohl Arbeitgeber, Krankenkassen und Unfallversicherungsträger als auch weitere Funktionsträger im Arbeitsschutz sowie Arbeitnehmer tragen einen Teil zur betrieblichen Gesundheitsförderung bei. Im Gegensatz zur Prävention, die sich auf die Beseitigung von bereits erkannten Ursachen konzentriert, ist die betriebliche Gesundheitsförderung auf die Stärkung der Gesundheitskompetenzen ausgerichtet. Aus § 3 ArbSchG gehen hier für den Arbeitgeber besondere Pflichten hervor.

Ziele der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Eines der zentralen Ziele der betrieblichen Gesundheitsförderung ist die Motivation und die positive Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens der Mitarbeiter. Außerdem gehören Maßnahmen zur gesundheitsgerechten Gestaltung der Arbeitsverhältnisse dazu. Hierzu zählen vor allem die Vorbeugung und Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen des Bewegungsapparats, aber auch psychischer Belastungen sowie ein kompetenter Umgang mit diesen Belastungen. Eine gesundheitsgerechte Verpflegung sowie Rauchfreiheit sind ebenfalls Aspekte, die zu den Zielen der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz gehören.

Vorteile für den Arbeitgeber

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz hat für alle Beteiligten viele Vorteile. Für den Arbeitgeber spielen hier natürlich neben gesteigerter Motivation und höherem …

Autor: WEKA Fachredaktion

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