Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Beton und Betonfertigteile

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Der Baustoff Beton wird als Gemisch aus einem Bindemittel (i.d.R. Zement) und einer Gesteinskörnung (i.d.R. aus Kies und Sand) unter Zugabe von Wasser hergestellt. Er ist auch häufig als Hauptbestandteil in Verbundwerkstoffen zu finden. Betonfertigteile werden bei verschiedenen Bauarten eingesetzt.

Mittel zum Abbinden

Weil das Wasser bei der Betonherstellung größtenteils chemisch gebunden wird, trocknet frischer Beton nicht während des Erhärtungsprozesses. Um seine Festigkeit zu erhalten, benötigt er Wasser zum Abbinden. Beton enthält oftmals auch Betonzusatzstoffe und Betonzusatzmittel wie Verzögerer oder Luftporenbildner, die die Eigenschaften des Baustoffs verändern.

Betonfertigteile werden aus Beton, Stahlbeton oder Spannbeton vorgefertigt und dann, oft per Kran, an ihren Platz am Bauwerk gebracht, etwa als Systemwandelemente im Wohnungsbau, als Brückenteile oder Turmfüße bei Windkraftanlagen.

Wirkung: reizend

Zement und chemische Zusätze im Beton wirken reizend. Bei der Herstellung von Frischbeton können diese Stoffe Schäden an den Augen und der Haut verursachen. Deshalb darf Frischbeton nicht direkt auf die Haut oder in die Augen gelangen und das Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung (PSA), bestehend aus Arbeitshandschuhen, langer Arbeitshose, Sicherheitsschuhen, Schutzbrille sowie Helm und Warnweste wie auf der Baustelle üblich, ist obligatorisch. Besondere Schutzmaßnahmen sind bei Arbeiten mit Betonpumpen zu beachten.

Der Einsatz von Betonfertigteilen …

Autor: Christine Lendt 

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