Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 23.06.2016

Sicherheitskoordination Bau

Sicherheitskoordination am Bau bedeutet, alle am Bau beteiligten Gewerke auf eine Weise zu koordinieren, die dazu beiträgt, gegenseitige Gefährdungen und dadurch bedingte Unfälle oder auch Behinderungen zu vermeiden. Dies betrifft sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung der Bauarbeiten. Verantwortlich ist der Bauherr, der hierfür einen Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) zu bestellen und einen SiGe-Plan anzufertigen hat.

Gegenseitige Gefährdungen

Auf einer Baustelle ist alles in Bewegung. Die Verhältnisse ändern sich ständig, verschiedene (und oft zahlreiche) Gewerke werden zeitgleich nebeneinander und übereinander ausgeführt. Ohne Koordination sind gegenseitige Behinderungen und Gefährdungen vorprogrammiert, die zu Unfällen und Schäden führen können – etwa wenn Schweißarbeiten in der Nähe von brennbaren Materialien ausgeführt werden, die ein anderes Gewerk dort stehen ließ. Oder wenn bei übereinanderliegenden Arbeitsplätzen Gefahren durch herabfallende Gegenstände entstehen, weil z.B. Fassadenarbeiten zeitgleich mit Tiefbauarbeiten in demselben Bereich erfolgen. Hinzu kommt, dass es sich häufig um Fremdfirmen handelt, die auf unbekanntem Terrain arbeiten.

Aufgaben des SiGeKo

Der Koordinator sorgt durch umsichtige Planung unter anderem dafür, dass ausreichend räumlicher und zeitlicher Abstand zwischen den jeweiligen Tätigkeiten liegt und die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Dazu gehört auch, Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen …

Autor: Christine Lendt

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