Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Bau – Gefahrstoffe

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

Auf Baustellen werden auch verschiedenste Gefahrstoffe eingesetzt, also Stoffe, die ein chemisches Gefährdungspotenzial aufweisen. Dazu gehören etwa Montageschäume, Lösemittel, Zement, Schalöle, Bitumen und andere Isolieranstriche. Zudem können Gefahrstoffe bei bestimmten Tätigkeiten entstehen, wie z.B. Abgase beim Einsatz von Baumaschinen.

Umgang mit Epoxidharzen & Co.

In vielen Bereichen am Bau werden beispielsweise Epoxidharze eingesetzt, die ein sehr hohes allergenes Potenzial aufweisen, also sehr schnell Hautallergien auslösen können. Auch sind die Beschäftigten den unterschiedlichsten Stäuben ausgesetzt sowie beim Einsatz von Baumaschinen den Abgasen, die je nach Antriebsart vor allem Kohlenmonoxid oder Dieselmotoremissionen enthalten.

Zu beachten sind auch die jeweiligen gesetzlichen Neuerungen. So dürfen dichlormethanhaltige Abbeizer seit dem 6. Juni 2012 nicht mehr verwendet werden. Formaldehyd wird ab dem 1. Januar 2016 europaweit als krebserzeugend eingestuft, was höhere Arbeitsplatzgrenzwerte nach sich ziehen dürfte.

Informationen zu Gefahrstoffen

Über den sicheren Umgang mit Epoxidharzen und anderen Gefahrstoffen informiert die BG BAU. Dort gibt es auch Empfehlungen zu staubarmen Maschinen und Produkten, eine Liste der zu empfehlenden dichlormethanfreien Abbeizer und weitere Informationen. Zudem hat die Berufsgenossenschaft unter dem Namen GISBAU ein eigenes Gefahrstoff-Informationssystem bereitgestellt. Die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen sind unter …

Autor: Christine Lendt 

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