Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 23.06.2016

Gebäudesicherung am Bau

Die Gebäudesicherung am Bau bezieht sich in der Regel auf den Bereich von Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen als ein zentrales Element der Baustelle. Hier kann bei nicht fachgerechter Ausführung der Arbeiten die Standsicherheit der bereits vorhandenen Gebäude gefährdet werden.

Für Standsicherheit sorgen

Gebäudesicherung am Bau betrifft Situationen wie diese:

  • Bei Gründungsarbeiten direkt neben einer bestehenden Bebauung kann es erforderlich sein, Fundamente kurzfristig bis zur Unterkante des Fundaments freizulegen.

  • Bei direkt neben dem bestehenden Bauwerk hergestellten Baugruben oder bei nachträglich unter ein Gebäude gebauten Kellergeschossen müssen die vorhandenen Fundamente unterfangen werden.

Sofern keine Spezialtiefbauverfahren eingesetzt werden, dürfen diese Arbeiten nur abschnittsweise ausgeführt werden, wobei die Vorgaben der DIN 4123 „Gebäudesicherung im Bereich von Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen“ zu beachten sind.

Dabei sind auch die Vorgaben zu erfüllen hinsichtlich folgender Aspekte:

  • Gebäude, Boden und Grundwasser

  • Planung und Bauleitung

  • bautechnische Unterlagen

  • Bodenaushubgrenzen

  • Bauleitung

  • Sicherungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden.

Maßnahmen im Tiefbau

Darüber hinaus sind weitere Gefährdungen zu berücksichtigen, etwa bei Tiefbauarbeiten das Risiko eines Absturzes oder des Verschüttetwerdens. Dies kann geeignete Schutzmaßnahmen wie Seitenschutz, Verbau oder Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung (PSA) erfordern.

Autor: Christine Lendt

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