Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“
23.06.2016

Asphaltmischanlage

Helm und Schutzbrillendoeljindoel/​iStock/​Thinkstock

In Asphaltmischanlagen (bzw. Asphaltmischwerken) wird Asphalt hergestellt. Bei Asphalt handelt es sich um eine natürliche oder technisch hergestellte Mischung aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen. Sie wird im Straßenbau, im Hochbau für Bodenbeläge, zur Abdichtung im Wasserbau und gelegentlich im Deponiebau verwendet.

Stolpern und Stürzen

Die Produktion erfolgt durch einen thermischen Vermischungsprozess und bedeutet einen komplexen, zumeist zentral gesteuerten Verfahrensablauf der Asphaltmischanlage. Die Mitarbeiter in den Asphaltmischwerken müssen sich auf unterschiedliche Gefährdungen und Beeinträchtigungen einstellen, etwa durch Staub, Lärm und Gerüche, die das Tragen einer entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung (PSA) erfordern können. Arbeitsorte wie Silos, Bitumenleitungen oder Förderschnecke bergen spezifische Gefährdungen wie Absturz, Verbrennungen oder Einklemmen.

Besonders häufig kommt es in Asphaltmischwerken zu Stolper- und Sturzunfällen sowie Unfällen mit dem Radlader. Unfälle durch herabfallende oder umkippende Teile ereignen sich oftmals bei Reparaturen und Wartungsarbeiten. Die notwendigen Sicherheitsanforderungen in Bezug auf Asphaltmischanlagen und Asphaltmischgut sind auch durch entsprechende Normen (DIN EN 536 und DIN EN 13108) geregelt.

Trichlorethylen

In Laboratorien wird bei der Prüfung von Asphalt nach dem Siebturmverfahren der Gefahrstoff Trichlorethylen als Lösemittel eingesetzt (bei der Extraktion des Bitumens aus dem …

Autor: Christine Lendt 

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