21.07.2016

Asbestose – Verlauf und Symptome

Gefahrstoffmanagement

Asbestose ist eine Erkrankung der Lunge, die zu den Staublungenkrankheiten (Pneumokoniosen) gehört. Sie entsteht durch das Einatmen kleinster Asbestfasern, die beim Umgang mit asbesthaltigen Materialien freigesetzt werden. Asbestose zählt zu den häufigsten Berufskrankheiten und wird entschädigt, wenn durch sie körperliche Funktionsschäden oder eine Krebserkrankung verursacht werden.

Krankheitsverlauf

Die Folge des Einatmens von Asbeststäuben ist je nach Expositionsdauer und Konzentration eine Lungenfibrose nach etwa 15 bis 20 Jahren. Ursache ist die besondere Struktur der Asbestfasern, die aufgrund ihrer Länge nicht vollständig abgebaut werden können und so zur Fibrosierung der Lunge führen.

Asbest wird als karzinogen eingestuft, da es nach 25 bis 40 Jahren zur Entstehung von Lungenkrebs führen kann. Weiterhin kann das Einatmen von Asbeststaub zu einem Pleuramesothelium, einem bösartigen Tumor der Pleura, führen.

Symptome

Je nach Länge der Exposition kann die Lungenfibrose zu Atemnot, Reizhusten und zähem Auswurf führen. Im Extremfall kann auch Invalidität die Folge sein.

Autor: WEKA Fachredaktion

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