Lexikonstichwort | Beitrag aus „Sichere Arbeitsplätze in Produktion und Industrie“ 23.06.2016

Arbeitszeit

Als Arbeitszeit bezeichnet man gemeinhin die Zeit, die ein Mitarbeiter mit der ihm zugewiesenen Tätigkeit verbringt, für die er ein monatliches Entgelt vom Arbeitgeber erhält. In § 2 Abs. 1 ArbZG wird die Arbeitszeit folgendermaßen definiert:

„Arbeitszeit im Sinne dieses Gesetzes ist die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen; Arbeitszeiten bei mehreren Arbeitgebern sind zusammenzurechnen. Im Bergbau unter Tage zählen die Ruhepausen zur Arbeitszeit.“

Höchstarbeitszeit und Ruhepausen

Als Höchstarbeitszeit definiert das Arbeitszeitgesetz weiterhin acht Stunden reine Arbeitszeit, die höchstens auf zehn Stunden verlängert werden darf. Die Arbeitszeit ist jedoch im Allgemeinen durch „im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen“, so § 4 ArbZG.

Besondere Arbeitszeitregelungen

Die oben genannten allgemeinen Arbeitszeitregelungen können in speziellen Branchen, wie z.B. in der Landwirtschaft, der Pflege oder im öffentlichen Dienst, durch speziell auf die Anforderungen und Tätigkeiten zugeschnittene Tarifverträge abweichend geregelt werden, sofern dies erforderlich ist.

Des Weiteren sind auch für Mütter und Jugendliche spezielle Arbeitszeitregelungen vorgeschrieben. In § 11 Abs. 1 JArbSchG wird die Arbeitszeit für Jugendliche wie folgt festgelegt:

„Jugendlichen müssen im voraus feststehende …

Autor: WEKA Fachredaktion

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