Lexikonstichwort | Beitrag aus „Arbeitssicherheit kompakt“ 23.06.2016

Arbeitsschutzmanagement

Unter Arbeitsschutzmanagement versteht man die Organisation, also das Management aller Bereiche des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes mittels eines Systems. Dies umfasst die Planung, Umsetzung und gegebenenfalls Nachbesserung von Zielen im Arbeitsschutz durch Führungskräfte und Mitarbeiter. Dabei soll auch kontinuierlich die Wirksamkeit der vorhandenen Arbeitsschutzmaßnahmen überprüft werden, damit bei Problemen und Schwachstellen direkt gehandelt werden kann.

Planung eines Arbeitsschutzmanagements

Arbeitsschutzmanagement ist in erster Linie ein Führungsprozess und ein Teil der Führung eines Unternehmens. Daher liegt die Verantwortung des Arbeitsschutzmanagements hauptsächlich beim Arbeitgeber und seinen Stellvertretern. Mit einbezogen werden aber auch Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, der Betriebsrat und letzten Endes auch die Beschäftigten, die durch starke Eigenverantwortung einen Teil zum erfolgreichen Arbeitsschutzmanagement beitragen können.

Bei der Planung eines Arbeitsschutzmanagements ist zunächst wichtig, systematisch die Ausrichtung des betrieblichen Arbeitsschutzes zu definieren und festzuhalten. Grundvoraussetzung sind in jedem Fall detaillierte und klar definierte Ziele des innerbetrieblichen Arbeitsschutzes. Da es sich um einen kontinuierlichen Prozess handelt, sollten Fortschritt und Erfolge, aber auch Probleme und Schwächen ermittelt werden, indem die Wirksamkeit des Managements ständig überprüft wird. Dies ist beispielsweise …

Autor: WEKA Fachredaktion

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