07.04.2016

Arbeitsschutzausschuss

Laut § 11 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) ist in Deutschland für Betriebe mit über 20 Mitarbeitern ein Arbeitsschutzausschuss vorgeschrieben. Es handelt sich beim Arbeitsschutzausschuss um ein beratendes Organ des betrieblichen Arbeitsschutzes, das alle Mitarbeiter, die sich mit Sicherheit und Gesundheitsschutz befassen, zusammenbringt, um über Angelegenheiten des Arbeitsschutzes zu beraten. Darunter fallen neben dem Arbeitgeber (oder einer von ihm beauftragten Person) auch Betriebsratsmitglieder, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Sicherheitsbeauftragte.

Aufgaben des Arbeitsschutzausschusses

Die grundsätzliche Aufgabe des Arbeitsschutzausschusses ist es, Anliegen des Arbeitsschutzes, der Sicherheit und Unfallverhütung mindestens einmal pro Quartal zu beraten. Das regelmäßige Zusammentreffen und der damit verbundene Informationsaustausch sollen unter anderem die Kommunikation und die Zusammenarbeit der einzelnen Instanzen des Arbeitsschutzes innerhalb des Betriebes fördern.

Themen, die besprochen werden, sind unter anderem Mängel und Problemstellen im Bereich Arbeitsschutz sowie Vorschläge und Konzepte zu deren Verbesserung. Der Arbeitsschutzausschuss ist jedoch nur ein Beratungsgremium, die Entscheidungen werden letztlich vom Arbeitgeber alleine getroffen.

Die einzelnen Mitglieder des Arbeitsschutzausschusses

Die Hauptverantwortung für den Arbeitsschutzausschuss liegt beim Arbeitgeber, der die Sitzungen plant und die anderen Teilnehmer benennt und …

Autor: WEKA Fachredaktion

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